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SUMMARY:Fesche Fassaden – Auftaktreferat zu den Führungen 2024\, anschliessend Buchpräsentation und Apéro
DESCRIPTION:Referent/innen: Marcella Wenger-Di Gabriele\, Stefanie Wettstein und David Keist\, Haus der Farbe\, Zürich. Anschliessend: Buchpräsentation Farbkultur und Handwerk in Schweizer Regionen (Zürich: Triest Verlag\, 2024) mit Andrea Wiegelmann\, Triest Verlag. Abschliessend: Apéro. \nModeströmungen betreffen nicht nur die architektonische Form\, sondern auch das Handwerk und prägen ausdrucksstarke Putze und charakteristische Farbgestaltungen. Wie eng anliegende Kleider folgten die Putze aus hellem Kalk den bewegten Fassadenoberflächen von mittelalterlichen und barocken Bauten. Dank industrieller Innovationen wurde mehr und mehr möglich – lebendige Strukturen in groben und feinen Putzen\, hier bunt gestrichen\, da von färbenden Sanden geprägt. Innovation und Stagnation zugleich prägen die Chronik der handwerklich gestalteten Putze – eine spannende Geschichte\, der eines der fünf Kapitel im neuen Buch vom Haus der Farbe gewidmet ist\, das an diesem Abend gefeiert wird.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser] \nIn Zusammenarbeit mit: hausderfarbe.ch; www.triest-verlag.ch \nKeine Anmeldung erforderlich!
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SUMMARY:Fokus Putz: Materialien\, Herstellung\, Verarbeitung
DESCRIPTION:Führung/Werkstattbesuch: Urban Spirig\, Putzspezialist\, und Stefan Kraus\, Kantonale Denkmalpflege. \nDie Restaurierung alter Verputze verlangt vom Maurer profunde Materialkenntnisse\, bauphysikalisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Alte Mörtel (Putze) bestehen aus verschiedenen Sanden und Bindemittel\, die in Körnung und Farbe einzigartig sind. Früher verarbeitete man hauptsächlich auf der Baustelle hergestellte Mischungen\, weshalb industriell vorgefertigte Mörtel bei der Restaurierung historischer Putze nicht in Betracht kommen. So werden unterschiedliche Sande so lange gemischt\, bis sie dem Originalmörtel am nächsten kommen. Wobei auch die Bindemittel die Farbe beeinflussen: Weisskalk ist sehr weiss\, hydraulischer Kalk leicht beige\, Trass bräunlich. Wichtig zu kennen ist zudem das richtige Mengenverhältnis Sand zu Bindemittel\, um spielerisch mit der Mischung umgehen zu können. Der anspruchsvolle Weg zum ‹richtigen› Putz wird in der Werkstatt eines ausgewiesenen Putzspezialisten anschaulich vor Augen geführt; wer Lust hat\, kann sein handwerkliches Geschick selber ausprobieren.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser] \n\n\n\nAnmeldung für diese Führung ab 15. April
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LOCATION:Treffpunkt: Breisacherstrasse 64\, Innenhof\, Breisacherstrasse 64\, Basel\, 4057\, Schweiz
CATEGORIES:2024 - Wirkungsvoll herausgeputzt,Anmeldung und Ticket notwendig
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SUMMARY:Farbe: Mehr als ein Gestaltungselement
DESCRIPTION:Führung/Werkstattbesuch: Luzia Borer\, Farbexpertin\, und Ria Saxer\, Kantonale Denkmalpflege. \nEin überwiegender Teil der historischen Fassaden in den Basler Stadtquartieren besteht aus verputztem Mauerwerk in Kombination mit Natur- oder Kunststein. Farbuntersuchungen geben Aufschluss über die bauzeitlichen Erstanstriche – bei Bauten vor 1950 handelt es sich fast ausschliesslich um Silikat- und Ölfarben. Ein grosses Anliegen der Kantonalen Denkmalpflege ist es\, die Fassaden wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dabei geht es nicht nur um die historisch korrekte Farbgebung und Materialität. Die richtige Wahl des Farbmaterials\, die Vorbereitung und der Schichtenaufbau sind entscheidend für die langfristige Erhaltung der historischen Substanz: Die Pflege wird vereinfacht und Bauschäden können vermieden werden.[Foto: Luzia Borer] \nAnmeldung für diese Führung ab 15. April
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LOCATION:Treffpunkt: Ramsteinerstrasse 16a\, Innenhof\, Ramsteinerstrasse 16a\, Basel\, 4052\, Schweiz
CATEGORIES:2024 - Wirkungsvoll herausgeputzt,Anmeldung und Ticket notwendig
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SUMMARY:Dicht besiedelt: Im Kornfeld
DESCRIPTION:Das Kornfeld-Quartier ist geprägt durch eine hohe Wohndichte und unterschiedliche Bebauungsstrukturen. Nebeneinander finden sich Gartenstadt-Siedlung\, Mehrfamilien- und Reihenhäuser. Während die Bebauung im westlich gelegenen Niederholz noch dichter und geschlossener ist\, lockert sie sich gegen den Wenken im Osten allmählich auf. Naturgemäss sind die Bauten im Kornfeld eher einfach gestaltet. Was sind ihre Qualitäten?
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LOCATION:Treffpunkt: Vor der Kornfeldkirche\, Kornfeldstrasse 51\, Kornfeldstrasse 51\, Riehen\, 4125\, Schweiz
CATEGORIES:2024 – Riehen im Dialog,keine Anmeldung, kein Ticket notwendig
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SUMMARY:Mit Sorgfalt zur korrekten Farbe: Farbuntersuchungen an historischen Bauten
DESCRIPTION:Führung: Sabine Maurer\, Restauratorin\, und Stefan Buess\, Restaurator. \nVoraussetzung für adäquate Konservierungs- oder Restaurierungsmassnahmen an historischen Bauten ist stets eine sorgfältige Bestandsaufnahme. Farbuntersuchungen an den Oberflächen sind ein wichtiger Teil davon. So trägt die Analyse der Farbschichten wesentlich dazu bei\, die originalen Farben und Farbschemata zu rekonstruieren und sodann die richtigen Restaurierungsmassnahmen zu bestimmen. Schon das Vorgehen und die Befundaufnahme stellen hohe Ansprüche; die korrekte Interpretation der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Witterungseinflüssen\, Materialverlust und jüngeren Überarbeitungen verlangt dann viel Sachkenntnis und insbesondere auch Erfahrung. Präzis ermittelte Ergebnisse können zudem zur Versachlichung der Emotionen beitragen\, die oft im Spiel sind\, wenn es um die ‹richtige› Farbe bei historischen Bauten geht. Beim Rundgang dienen das Petersschulhaus und weitere Objekte in der unmittelbaren Umgebung als Anschauungsbeispiele für diese Thematiken.[Fotos: Buess AG] \n\n\n\n\n\nAnmeldung für diese Führung ab 15. April
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LOCATION:Treffpunkt: Vor der Peterskirche\, Peterskirchplatz 7\, Peterskirchplatz 7\, Basel\, 4051\, Schweiz
CATEGORIES:2024 - Wirkungsvoll herausgeputzt,Anmeldung und Ticket notwendig
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SUMMARY:Alt und Neu: Im Dorfzentrum
DESCRIPTION:Ab 1924 entstand in rund zehn Jahren die Bebauung im Pfaffenloh. Freistehende Bauten in ausgedehnten Gärten prägen das Gebiet zwischen Essigstrasse\, Sonnenbühlstrasse und Niederholzboden. Die Einfamilienhäuser und Villen repräsentieren beispielhaft die Stilvielfalt und die hohe Qualität der Architektur jener Zeit. Dass sie noch weitgehend erhalten sind\, zeugt von einer hohen Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrer gebauten Umgebung. Wie kann der besondere Charakter dieses Gevierts bewahrt und gestärkt werden?
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LOCATION:Treffpunkt: Bei der Migros Bank\, Rössligasse 20\, Rössligasse 20\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Material macht Farbe: Zwischen Sevogelplatz und St. Jakobs-Denkmal – FÜHRUNG ABGESAGT!
DESCRIPTION:Führung: Rebekka Brandenberger\, Kantonale Denkmalpflege. \nDer Strassenzug zwischen Sevogelplatz und dem St. Jakobs-Denkmal ist reich an Gebäuden\, deren Fassadengestaltung von natursichtigen Materialien geprägt ist. Die Vielzahl der unterschiedlichen Natursteine\, verschiedenen Sichtbacksteine oder mannigfachen Verputze zeugt von einer bewussten Verwendung von roh bzw. ungestrichen belassenen Baumaterialien für die architektonische Farbgebung. Das Sevogelschulhaus\, 1883/84 vom Architekturbüro E. Vischer & Fueter erbaut\, besticht dabei als wichtiger öffentlicher Bau durch seine reiche Materialpalette: heller Kalkstein\, roter und grüner Sandstein sowie gelber und roter Backstein. Eine ganz andere Anmutung bietet die Fassade eines angrenzenden Hauses: Hier hat sich eine der in Basel seltenen Sgraffito-Dekorationen (1889\, Hans Sandreuter) erhalten. Während wiederum das Spiel mit unterschiedlich eingefärbtem Kratzputz die Mehrfamilienhäuser in der Nachbarschaft charakterisiert.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser] \nAnmeldung für diese Führung ab 15. AprilDiese Führung ist abgesagt!
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LOCATION:Treffpunkt: Sevogelschulhaus\, Sevogelstrasse 61\, Sevogelstrasse 61\, Basel\, 4052\, Schweiz
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SUMMARY:Bunte Bilderwelt in Leinöl und Wasserglas: Die Fassadenmalereien des Basler Rathauses und ihre Maltechniken
DESCRIPTION:Führung: Gregor Mahrer\, Restaurator\, und Daniel Schneller\, Kantonaler Denkmalpfleger. \nDie Farben der barocken Fassadenmalereien am Rathaus wurden mit einem Salatöl angemacht: mit Leinöl. Das funktioniert bis heute. Allerdings müssen diese Wandbilder regelmässig unterhalten und nachgeölt werden. Als man im 19. Jahrhundert nach einer beständigeren Farbe für Fassadenmalereien suchte\, entwickelte der Münchner Handwerker Adolf Wilhelm Keim (1851–1913) eine Maltechnik mit «Wasserglas» statt Öl oder Kalk als Bindemittel. Diese Keim’schen Mineralfarben fanden Anwendung\, als man das Rathaus bei dessen Erweiterung zwischen 1898 und 1904 mit neuen Wandbildern bemalte. Wie man die beiden Farben herstellt\, welche Pigmente man verwendet und wie sie technisch angewendet werden sollen\, erfahren Sie direkt vor Ort.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Daniel Schneller] \nAnmeldung für diese Führung ab 15. April
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LOCATION:Treffpunkt: Rathaus\, Marktplatz 9\, Innenhof\, Marktplatz 9\, Basel\, 4001\, Schweiz
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SUMMARY:Schön farbig in der Vorstadt: Das Gesellschaftshaus zur Mägd
DESCRIPTION:Führung: Mirjam Jullien\, Restauratorin\, und Anne Nagel\, Kantonale Denkmalpflege. \nDas Vorstadtgesellschaftshaus zur Mägd ist dank seiner überaus reichen Originalsubstanz ein herausragendes Baudenkmal aus der Zeit um 1900. Schon die differenziert gestaltete\, rot-beige Putz- und Hausteinfassade kündet die Bedeutung des Gebäudes an. Das eigentliche Herzstück des Hauses ist der mit Dekorationsmalereien ausgeschmückte Saal im Obergeschoss: Mit allegorischen Figuren wird die Geschichte der St. Johanns-Vorstadt und der Vorstadtgesellschaft zur Darstellung gebracht. 2018 wurde der an seinen Oberflächen arg verschmutzte und abgenutzte Saal fachkundig restauriert. Die Farbuntersuchungen im Vorfeld und die eigentliche Restaurierung der Gemälde brachten manche Überraschung und neue Erkenntnisse zur ursprünglichen Gestaltung des Raums zutage.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Serge Hasenböhler] \nAnmeldung für diese Führung ab 5. August
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LOCATION:Treffpunkt: Beim Faule Magd-Brunnen\, neben St. Johanns-Vorstadt 34\, St. Johanns-Vorstadt 34\, Basel\, 4056\, Schweiz
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SUMMARY:Gemalt oder geritzt: Geschmückte Fassaden am Gemsberg und am Spalenberg
DESCRIPTION:Führung: Marc Rohr\, Kantonale Denkmalpflege. \nIn der Basler Altstadt definieren die Fassaden der Häuser durch die geschlossene Bauweise den Strassenraum. Unter diesem Aspekt könnte man meinen\, dass Malereien an den hohen\, geschlossenen Strassenwänden einen ganz besonderen Stellenwert gehabt hätten. Jedoch sind eindeutige Belege für Fassadenmalereien in historischen Quellen nur selten zu finden. Es gibt sie aber\, die bemalten und kunstvoll geschmückten Fassaden in der Basler Altstadt. Einige der eindrücklichsten gruppieren sich um den Gemsberg und Spalenberg. Beim Rundgang werfen wir einen genaueren Blick auf diese Werke und erläutern die denkmalpflegerischen Aspekte im Umgang mit Fassadengestaltungen in der Basler Altstadt im Allgemeinen.[Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser] \nAnmeldung für diese Führung ab 5. August
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LOCATION:Treffpunkt: Beim Gemsbrunnen\, vor Gemsberg 7A\, Gemsberg 7A\, Basel\, 4051\, Schweiz
CATEGORIES:2024 - Wirkungsvoll herausgeputzt,Anmeldung und Ticket notwendig
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SUMMARY:Informationsstand
DESCRIPTION:Beim Informationsstand der Kantonalen Denkmalpflege kann man sich über das Denkmaltag-Programm informieren und Restkarten für noch nicht ausgebuchte Führungen beziehen. Zudem liegt ein reichhaltiges Angebot an Publikationen zum Kauf bereit. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Kathrin Schulthess
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LOCATION:Auf dem Dorfplatz\, neben dem Gemeindehaus\, Wettsteinstrasse 1\, Wettsteinstrasse 1\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Rundfahrten mit historischen Trams
DESCRIPTION:Kostenlose Fahrten mit historischen Tramkompositionen der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) mit Personal des Tramclubs Basel (TCB) \n\n\n\nMit der Eröffnung der Tramlinie nach Riehen am 7. August 1908 erreichte die moderne Zeit definitiv das damals noch beschauliche Bauern- und Winzerdorf. Bereits 1914 konnte man bis an die Landesgrenze fahren\, später dann bis Lörrach. Auch dieses Jahr lädt der Denkmaltag zu Fahrten in sorgfältig gepflegten Tram-Oldtimern ein. Sie erinnern an die lange Tradition der Tramverbindung nach Riehen und bieten ein authentisches Fahrerlebnis aus einer Zeit\, da Niederflur oder Klimaanlage noch abstrakte Begriffe waren. \n\n\n\nStrecke: Schifflände — Kunstmuseum — Wettsteinplatz — Messeplatz — Bad. Bahnhof — Fondation Beyeler und zurück. Zubringer-/Depotfahrten: MParc/Depot Dreispitz — Aeschenplatz via Denkmal — Bankverein — Kunstmuseum; über Mittag: Schifflände — St. Johanns-Tor — Voltaplatz — Wiesenplatz \n\n\n\nFahrten ca. im 20-Minuten-Takt (8.45–12 Uhr und 13.30–17 Uhr)\, Ein- und Ausstieg an allen Haltestellen möglich \nFahrplan zum Download (PDF\, 250 kB) \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Kathrin Schulthess
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SUMMARY:Eröffnung mit anschliessendem Apéro
DESCRIPTION:Regierungsrätin Esther Keller eröffnet den diesjährigen basel-städtischen Denkmaltag in Riehen. Die Riehener Gemeindepräsidentin Christine Kaufmann erläutert die zu bewältigenden Herausforderungen in der Gemeinde – etwa wenn der identitätsstiftende Dorfbildcharakter und neue bauliche (und verkehrstechnische) Entwicklungen unter einen Hut gebracht werden sollen. Jonathan Büttner und Boris Schibler von der Kantonalen Denkmalpflege stellen die von einem dialogischen Ansatz ausgegangene Überarbeitung des Inventars der schützenswerten Bauten der Gemeinde Riehen vor. Anschliessend Apéro. \n\n\n\n– Eröffnung durch Esther Keller\, Regierungsrätin\, Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt– Inputs von Christine Kaufmann\, Gemeindepräsidentin Riehen\, sowie Jonathan Büttner und Boris Schibler\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt– Anschliessend Apéro \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Gemeindehaus\, Wettsteinstrasse 1\, Bürgersaal im Erdgeschoss\, Wettsteinstrasse 1\, Riehen\, 4125\, Schweiz
CATEGORIES:2024 – Europäischer Tag des Denkmals,keine Anmeldung, kein Ticket notwendig,Rahmenprogramm
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SUMMARY:Auf den Spuren der Hugenotten in Basel
DESCRIPTION:Führung: Elisabeth Reichen\, ehem. Diakonin «Kirche & Gesellschaft»\, Eglise française réformée de Bâle. \n\n\n\nSeit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren sie zu Tausenden auf der Flucht: die Hugenotten und die Waldenser. Auch in Basel\, in jener Zeit eine blühende Handelsstadt mit eigener Universität sowie mehreren Druckereien und aufgrund der geografischen Lage unweigerlich in den Prozess der Reformation eingebunden\, fanden zahlreiche Glaubensflüchtlinge Schutz. Später haben sie viel zu unserem heutigen kulturellen Erbe beigetragen. Der Rundgang führt durch die Altstadt an Häusern vorbei\, wo sich italienische\, französische und flämische Kaufleute niedergelassen hatten\, um ihren Handel weiter zu betreiben. Manche gründeten Betriebsstätten\, in denen das Seidengeschäft entwickelt wurde und konnten damit grosse Vermögen aufbauen. Sie spielten eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben der Stadt\, sei es politisch\, sozial oder in der Wirtschaft. Auch namhafte Intellektuelle flüchteten vor der strengen Zensur in Frankreich und konnten an der Universität Basel\, der ältesten der Schweiz\, unterrichten. \n\n\n\nWeitere Informationen auf www.erk-bs.ch/kg/eglise/texte \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Peter Schulthess
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LOCATION:Treffpunkt: Basler Münster\, Münsterplatz 9\, beim Zugang zum Kreuzgang Seite Rittergasse\, Münsterplatz 9\, Basel\, 4051\, Schweiz
CATEGORIES:2024 – Europäischer Tag des Denkmals,Anderswo & anderntags,keine Anmeldung, kein Ticket notwendig
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SUMMARY:Riehen – Ein Dorf im Wandel
DESCRIPTION:Führung: Stefan Hess\, Historiker/Kunsthistoriker. \n\n\n\nRiehens historischer Dorfkern weist einen beachtlichen Umfang auf und gilt gemeinhin als weitgehend intakt. In Wirklichkeit ist er das Resultat unzähliger Interventionen aufgrund von sich wandelnden Bedürfnissen\, von Umnutzungen oder von weitreichenden neuen Anforderungen\, etwa beim Bau der Wiesentalbahn. Im 20. Jahrhundert bemühten sich Gemeinde und Kanton trotz verkehrsbedingter Eingriffe und wachsendem Raumbedarf den «Dorfcharakter» zu erhalten. Dazu wurden Modelle entworfen und diverse Zonenpläne verabschiedet. Ausgehend vom historischen Dorfmodell\, das den Zustand des Dorfkerns um 1880 veranschaulicht\, werden auf dem Rundgang einige Nahtstellen der Dorfentwicklung aufgesucht\, an denen unterschiedliche Phasen und Konzepte aufeinandertreffen. Dabei lässt sich zeigen\, dass einst gut durchdachte Gestaltungsideen von einer späteren Generation zum Teil nicht mehr verstanden und folglich stark beeinträchtigt wurden. \n\n\n\nAbb. aus: Gemeinderat Riehen (Hrsg.)\, Riehen. Geschichte eines Dorfes\, 1972
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LOCATION:Auf dem Dorfplatz\, beim Informationsstand vor dem Gemeindehaus\, Wettsteinstrasse 1\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Riehen in der Steinzeit: Als Neandertaler\, Höhlenhyänen und erste Bäuerinnen hier lebten
DESCRIPTION:Führung: Annina Banderet\, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt. \nDie ältesten archäologischen Funde aus dem Kanton Basel-Stadt stammen aus Riehen und Bettingen. Neandertaler machten hier einst Jagd auf Höhlenhyänen\, Mammuts und grosse Wildtiere. Sicher sammelten sie auch wilde Pflanzen\, Knollen und Früchte. Auf den fruchtbaren Böden in leichter Hanglage entstanden in der Jungsteinzeit die ersten Dörfer und Äcker. Die neu eingerichteten Vitrinen im MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen zeigen\, welche Funde aus der Steinzeit Archäologinnen und Archäologen im Riehener Boden entdeckten. Die Objekte zeugen davon\, wie die damaligen Menschen gejagt haben und geben einen Einblick in die ausgeklügelten Handwerkstechniken unserer Vorfahren. Am Europäischen Tag des Denkmals dürfen Kopien in die Hand genommen und in ihrer ganzen Dimension «erfasst» werden. Wir gehen den Fragen nach\, wie die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in Riehen gelebt haben\, wie sie sich ernährt haben und womit sie ihre Kleider genäht haben. \n\n\n\n\n\nFoto: ABBS\, Philippe Saurbeck
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LOCATION:Treffpunkt: Wettsteinhaus/MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen\, Baselstrasse 34\, Innenhof\, beim Museumseingang\, Baselstrasse 34\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Riehens mittelalterlicher Kern – Dorfkirche\, Kirchenburg und Meierhof
DESCRIPTION:Führung: Conradin Badrutt und Frank Löbbecke\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nMeierhof und Dorfkirche waren der Kern\, von dem aus sich Riehen entwickelt hat. Vermutlich stand hier schon im 8./9. Jahrhundert eine Kirche. Die älteste sichtbare Bausubstanz datiert ins 11. Jahrhundert. 300 Jahre später wurde die romanische Kirche erweitert und mit einem Glockenturm versehen. 1694 hat man sie noch einmal vergrössert und zu einem protestantischen Predigtraum umgestaltet. Der Meierhof war ursprünglich Sitz der Ortsherrschaft. Der turmartige Bau entstand spätestens im 12. Jahrhundert. 1270 ging er an den Bischof von Basel. Das Gebäude wurde nach Erwerb durch die Evangelisch-reformierte Kirche um 1968 restauriert und durch die Denkmalpflege baugeschichtlich untersucht. Romanische Fenster und Mauerzüge mit originalem Putz sind heute noch sichtbar. Meierhof und Kirche waren ursprünglich – als Kirchenburg – ummauert und mit einem Scheunenkranz umgeben. Der baugeschichtliche Rundgang führt durch den Meierhof und die Dorfkirche St. Martin. \n\n\n\nFoto: Peter Heman\, Archiv Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, © Nachlass Peter Heman bei Peter Röllin
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LOCATION:Treffpunkt: Kirchplatz\, zwischen Dorfkirche und Meierhof\, Kirchplatz 7\, Kirchplatz 7\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Das Wettsteinhaus: Zur Restaurierung einer Restaurierung
DESCRIPTION:Führung: Anna Katharina Sintzel Item\, Fistarol Sintzel Jakobs Architekten\, und Rebekka Brandenberger\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nDas Wettsteinhaus im Dorfkern von Riehen widerspiegelt 500 Jahre Riehener Geschichte – zuerst einfaches Bauerngut\, um 1650 von Johann Rudolf Wettstein zum repräsentativen Sommersitz umgebaut\, über die Weltkriege ständiger Wohnsitz und seit 1972 Spielzeug-\, Dorf- und Rebbaumuseum. Bei der 1969–1972 erfolgten Renovation wurde die Zeitepoche von Johann Rudolf Wettstein als wesentlich betrachtet und das Gebäudeensemble zu einem Zeitzeugnis der Wohnkultur des 17. Jahrhunderts zurückgebaut. Nach knapp 50 Jahren Museumsbetrieb hat sich die sorgfältige Sanierung von 2017–2021 als ‹Restaurierung der Restaurierung› von 1969–1972 auf eine Neukonzeption der Ausstellungen im nunmehrigen MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen\, minimale Eingriffe für einen optimalen Museumsrundgang und die nötigen Sanierungen der Gebäudesubstanz beschränkt. Eine Neuinterpretation der barocken Gartenanlage ermöglicht nun den Zugang von der Wettsteinanlage und lädt zum Verweilen ein. \n\n\n\nFoto: Ursula Sprecher
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LOCATION:Wettsteinhaus/MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen\, Baselstrasse 34\, Eingang von der Wettsteinanlage her (Museumsgarten)\, Baselstrasse 34\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Gehobene Wohnkultur des 17. Jahrhunderts: Das Neue Wettsteinhaus
DESCRIPTION:Führung: Hannah Wälti und Till Seiberth\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nDas Alte und das Neue Wettsteinhaus bilden im Dorfzentrum Riehens eine malerische\, durch Fachwerkbauten und Treppentürmchen geprägte Anlage\, die auf den namhaften Politiker und Bürgermeister der Stadt Basel Johann Rudolf Wettstein (1594–1666) zurückgeht. Nachdem Wettstein in den Jahren 1640–1652 das Alte Wettsteinhaus mit beträchtlichem finanziellen Aufwand ausgebaut hatte\, erwarb er 1662 auch die südlich angrenzende Liegenschaft\, womit er seinen repräsentativen Landsitz auf das Doppelte erweiterte. Wettstein verlieh dem von der Strasse zurückgesetzten\, zweigeschossigen Bau aus der Zeit um 1576 eine prächtige Innenausstattung. Besondere Beachtung verdienen die beiden\, durch den rückseitigen Treppenturm erschlossenen Vestibüle\, deren mächtige Balkendecken mit üppigen Rankenmalereien geschmückt sind. Geschnitzte Türen und gemalte Türeinfassungen\, Wandmalereien und kostbare Kachelöfen ergänzen den einzigartigen Innenausbau. 1918 erwarb der Kunstmaler Jean Jacques Lüscher (1884–1955) das Neue Wettsteinhaus\, das zum Mittelpunkt des familiären Lebens\, aber auch zu einem beliebten Treffpunkt der Basler Kunst- und Kulturszene wurde. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Wettsteinhaus/MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen\, Baselstrasse 34\, Innenhof\, beim Brunnen\, Baselstrasse 34\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Verborgenes Gartenidyll: Der Iselin-Weber-Park
DESCRIPTION:Führung: Susanne Winkler\, Gartendenkmalpflegerin\, Stadtgärtnerei Basel-Stadt. \n\n\n\nDas ehemalige Iselin-Weber’sche Landgut (Baselstrasse 61/65)\, dessen Ehrenhof von Herrschaftshaus und Ökonomie flankiert wird\, ist ein Meisterwerk spätbarocker Baukunst. Der dahinterliegende\, sich bis zur Wiesenaue erstreckende Garten entstand in mehreren Etappen. An die Stelle eines Barockgartens trat im frühen 19. Jahrhundert – der damaligen Mode entsprechend – eine natürlich gestaltete Anlage nach englischem Vorbild\, die 1826 oder wenig später gegen Westen um mehr als das Doppelte erweitert wurde. Als Schöpfer der Gesamtanlage ist der aus dem Waadtland stammende\, seit 1804 in Basel sesshafte Gärtnermeister Jean-François Caillat bezeugt. Aufgrund der sanft bewegten Topografie\, der raumprägenden Gehölze und offenen Rasenflächen zählt der Garten zu den vollkommensten Parkanlagen seiner Art in der Region. Seine Erhaltung sowie die Instandsetzung und Wiederherstellung seiner zeugnishaften Qualitäten ist durch die Eintragung ins kantonale Denkmalverzeichnis und durch ein Parkpflegewerk gesichert. In wenigen Jahren wird der Park öffentlich zugänglich sein. Die Führung bietet vorab einen Einblick in das verborgene Gartenidyll. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Der S-Bahn-Ausbau und die Folgen für Riehen
DESCRIPTION:Führung: Christine Kaufmann\, Gemeindepräsidentin Riehen\, und Patrick Scheffler\, Fachbereichsleiter Hochbau\, Gemeinde Riehen. \n\n\n\nDie Planung und der Bau der Wiesentalbahn in den 1850er Jahren hatten in Riehen grossen Widerstand ausgelöst\, da die Bahnlinie mitten durch das Dorf führte und es in zwei Teile zerschnitt. Der reguläre Betrieb auf dem ersten Abschnitt vom Badischen Bahnhof bis nach Schopfheim wurde schliesslich am 7. Juni 1862 aufgenommen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die weitere bauliche Entwicklung im Ortskern Riehens mit der Bahnlinie quasi arrangiert. So ist heute der Bereich entlang des Trassees dicht bebaut und genutzt. Charakteristisch ist eine Mischung aus ortsbildprägenden historischen Bauten\, Objekten jüngeren Datums sowie Liegenschaften und Nutzflächen von Gewerbebetrieben. Die nunmehrigen Pläne für die Weiterentwicklung der S-Bahn-Strecke stehen für eine effiziente Anbindung an das übergeordnete öffentliche Verkehrsnetz\, der geplante Doppelspurausbau durch das Dorfzentrum hat jedoch potenziell Auswirkungen auf den historischen Baubestand. Bei einem Rundgang werden mit Bezug zum ISOS\, dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung\, die möglichen Veränderungen thematisiert. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Der Cagliostro-Pavillon: Ein Kleinod des Rokoko
DESCRIPTION:Führung: Hardy Happle\, Architekt. \n\n\n\nZum ehemaligen Landgut Glögglihof gehört auch der an der Strasse nach Basel stehende Cagliostro-Pavillon. Er wurde 1762 von einem unbekannten Architekten als Lusthäuschen erbaut und darf als wahres Kleinod der Rokoko-Architektur gelten. Der 1783 rückseitig angefügte Treppenturm steht in Verbindung mit dem gleichzeitigen Umbau des Dachgeschosses\, zu dem der rätselhafte Graf Alessandro Cagliostro (1743–1795) den Anstoss gab. Der in den besten Gesellschaftskreisen verkehrende\, als Scharlatan verrufene\, als Hellseher und Wunderheiler bewunderte Cagliostro soll in den folgenden Jahren hier unter dem Dach rituelle Zusammenkünfte seiner in Basel gegründeten ägyptischen Freimaurerloge abgehalten haben. 1847 erfolgte die Unterteilung des ebenerdigen Gartensaals in drei Räume. Der dabei neu geschaffene Salon ist seither mit einer prächtigen Panoramatapete («Isola Bella») aus der Manufaktur Zuber im elsässischen Rixheim ausgekleidet. 1992–1994 wurde der denkmalgeschützte Cagliostro-Pavillon samt Tapete restauriert. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Die «Mohrhalde»: Hans Sandreuters Gesamtkunstwerk
DESCRIPTION:Führung: Henriette Hofmann und Meike Wolfschlag\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \nDer bedeutende Landschafts- und Figurenmaler Hans Sandreuter (1850–1901)\, der als der engste Schüler Arnold Böcklins gilt\, liess sich 1897/98 nach eigenen Ideen vom Basler Architekten Emanuel La Roche ein Wohnhaus mit Atelier erbauen. Der zweigeschossige Baukörper unter flachem Walmdach vereinigt im vorderen Teil die Wohnräume\, im hangseitigen Teil das Atelier und eine Loggia. Die reichen Dekorationen an den Fassaden und die Ausstattungen der Innenräume\, die Sandreuter selbst entwarf und ausführte\, zeugen von der damals in ganz Europa propagierten Aufwertung des Kunstgewerbes zur Dekorationskunst. Die Innenräume dekorierte Sandreuter in unterschiedlichsten Techniken\, die Loggien mit figürlichen Wandmalereien. Möbel\, Täfer und Türen versah er mit Flachschnitzereien und Beschlägen\, sogar die Reliefkacheln der Öfen modellierte er selbst. Die Bedeutung des Bauwerks wurde erst 1984 erkannt und die vom Abbruch bedrohte «Mohrhalde» unter Denkmalschutz gestellt – als für die Schweiz seltenes Beispiel eines fast integral erhaltenen Künstlerhauses\, hier in der Formensprache zwischen Späthistorismus und Jugendstil. \n\n\n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Wohnikone des Neuen Bauens: Das Haus Colnaghi
DESCRIPTION:Führung: Hans-Ulrich Iselin\, Miteigentümer und Bewohner\, sowie Thomas Osolin\, Architekt. \n\n\n\nZwischen 1927 und 1930 errichteten die Basler Architekten Paul Artaria und Hans Schmidt in Riehen drei moderne Wohnhäuser\, die international ausstrahlten und zu Ikonen des Neuen Bauens geworden sind. Mit ihnen wollten Artaria & Schmidt exemplarisch vor Augen führen\, wie ein neues\, von Konstruktion und Material ausgehendes Bauen aussehen kann\, das in letzter Konsequenz die Wohn- und Lebensbedingungen in der modernen Industriegesellschaft für alle Gesellschaftsschichten reformieren und verbessern sollte. Das erste der drei Wohnhäuser\, das 1927 fertiggestellte Haus Colnaghi\, ist denn auch der erste Stahlskelett-Wohnbau der Schweiz. Hell verputzte und flachgedeckte\, zu einer schlüssigen Grossform kombinierte Baukörper\, die präzise\, vom Stahlskelett definierte Ordnung der Fassaden und des Grundrisses\, das sorgfältige Gleichgewicht offener und geschlossener\, vor- und zurückspringender Bereiche – so lassen sich die charakteristischen Merkmale dieses denkmalgeschützten\, 1991–1993 renovierten und bis heute sorgfältig bewohnten und unterhaltenen Pionierbaus der modernen Architektur zusammenfassen. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Ruedi Walti
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LOCATION:Treffpunkt: Haus Colnaghi\, Wenkenstrasse 81\, bei der Garage an der Wenkenstrasse\, Wenkenstrasse 81\, Riehen\, 4125\, Schweiz
CATEGORIES:2024 – Europäischer Tag des Denkmals,An den Rändern,Anmeldung und Ticket notwendig
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SUMMARY:Ein modernes Atelierhaus für eine Bildhauerin
DESCRIPTION:Führung: Martin Boesch\, Architekt. \n\n\n\nMit dem Wohn- und Atelierhaus für die Bildhauerin Brunilde Kind-Damira (1884–1978) konnten die Basler Architekten Franz Bräuning und Hans Leu 1929 einen ihrer ersten modernen Bauten errichten. Der konventionell gemauerte Flachdachbau gliedert sich in zwei zueinander vertikal wie horizontal versetzte kantige Kuben\, die harmonisch in das gegen Osten abfallende Terrain gesetzt sind. Hangseitig ist das Bildhaueratelier mit Oblicht und nordseitigem Fenster untergebracht\, gegen das Tal schliesst ein grosser Arbeitsraum an. Darunter liegt eine minimal bemessene Wohnung. Das Riehener Atelierhaus war nicht nur privates Arbeitsrefugium\, sondern auch Treffpunkt des kulturell aufgeschlossenen Freundeskreises der Künstlerin\, die 1937 aus gesundheitlichen Gründen Riehen in Richtung Italien verlassen musste. Das später vom Künstlerpaar Christoph und Elly Iselin bewohnte und heute denkmalgeschützte Haus ist 2007 sorgfältig restauriert worden. Dabei wurde auch die ursprüngliche polychrome Fassung der Innenräume mit kräftigen\, kontrastierenden Farben wiederhergestellt. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Wohn- und Atelierhaus Kind-Damira\, Dinkelbergstrasse 20\, Dinkelbergstrasse 20\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Zu Besuch bei Niklaus Stoecklin
DESCRIPTION:Führung: Nicolas Lüscher\, Hausherr und Enkel von Niklaus Stoecklin\, sowie Anne Nagel\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nDank des frühen Erfolgs als Maler konnte sich Niklaus Stoecklin (1896–1982) bereits im Alter von 32 Jahren ein eigenes Wohn- und Atelierhaus in Riehen leisten. Der Kauf des Baulands an der Hangkante zum Niederholz war gebunden an ein Projekt der Grundeigentümer Bercher & Tamm\, eines Basler Architekturbüros\, das in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg an der Morystrasse die Genossenschaftssiedlung «Gartenfreund» und andere Wohnbauten realisierte. Unverkennbare Merkmale dieser Häuser sind die breiten Giebelfassaden und die weit heruntergezogenen Satteldächer. Stoecklins Haus war 1928 bezugsbereit. Die sorgfältig proportionierten\, in dezenten Farben gestrichenen Innenräume bestätigen\, dass der Künstler bei der Planung aktiv beteiligt war. Sein Atelier war in die nördliche Hälfte des Hauses integriert\, belichtet durch ein grosses Dachflächenfenster. Dem grosszügigen Wohnzimmer vorgelagert ist eine Veranda\, die sich auf einen Architekturgarten mit zentralem Wasserbassin öffnet. Von hier bot sich ein prächtiger Ausblick über die damals noch weitgehend unbebaute Rheinebene bis nach Basel. \n\n\n\nFoto: Nicolas Lüscher
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LOCATION:Treffpunkt: Beim Trafohäuschen im Spickel Morystrasse/Lachenweg\, Lachenweg 2\, Lachenweg 2\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Wohn- und Atelierhaus Barth
DESCRIPTION:Führung: Klaus Spechtenhauser\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nNach zahlreichen Auslandaufenthalten beschloss der Basler Künstler Paul Basilius Barth (1881–1955) Mitte der 1930er Jahre\, sich in Riehen niederzulassen und beauftragte Paul Artaria mit dem Bau eines Wohn- und Atelierhauses. Wie schon 1926 beim Wohn- und Atelierhaus Wenk sind auch hier zwei Baukörper mit eigenen\, minimal geneigten Pultdächern L-förmig aneinandergeschoben. Im in Massivbauweise errichteten Baukörper gegen die Strasse sind das Atelier mit grossem Fenster gegen Norden sowie eine Garage mit darüberliegendem Bilderdepot untergebracht. Im als Holzständerbau ausgeführten Wohntrakt erschliesst ein grosszügiger Gang Atelier\, Schlafzimmer\, Bad/WC und Küche sowie das mit einem Cheminée ausgestattete Wohnzimmer. Der Wohnteil des 1936 fertiggestellten Hauses wurde bereits 1941 von Bräuning\, Leu\, Dürig in Anlehnung an die bestehende Architektur aufgestockt. Auch nach dem Tod Barths blieb die kunstsinnige Atmosphäre im Haus bestehen\, zogen hier doch 1956 Ernst und Hildy Beyeler ein. Seit 2004 ist das ebenso sorgfältig unterhaltene wie bewohnte Haus im kantonalen Denkmalverzeichnis eingetragen. \n\n\n\nFoto aus: Sigfried Giedion et al. (Hrsg.)\, Moderne Schweizer Architektur\, Basel 1940
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LOCATION:Treffpunkt: Wohn- und Atelierhaus Barth\, Vierjuchartenweg 24\, Vierjuchartenweg 24\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Konsequent modern: Haus Sponagel
DESCRIPTION:Führung: Dorothee Huber\, Kunsthistorikerin. \n\n\n\nIn den 1960er Jahren trat neben eine stark formbetonte\, meist aus Beton gestaltete Architektur ein rational-konstruktiver\, vom Gedanken der Struktur ausgehender Ansatz. Angestrebt wurde formale\, konstruktive und räumliche Klarheit mit den Materialien Stahl\, Glas und Beton. Meisterwerke mit weitreichendem Einfluss waren dabei etwa die Bauten des mittlerweile in den USA tätigen Altmeisters Ludwig Mies van der Rohe. Auch die Basler Max Rasser und Tibère Vadi errichteten mit dem Haus Sponagel (1966–1968) ein herausragendes Beispiel für diese Art von Architektur. Auf einen Betonsockel setzten sie eine rundum verglaste Stahlträger-Konstruktion mit umlaufender Galerie. Die von Klarheit und Präzision bestimmte Struktur beruht auf der konsequenten Anwendung eines Rasters von 5 x 5 m und ist auch Basis für die Grundrissgliederung in verschiedene Funktionsbereiche. Das Haus Sponagel ist eines der gestalterisch überzeugendsten Einfamilienhäuser der Nachkriegsmoderne in der Region Basel. Auch nach 50 Jahren strahlt es eine zeitlose Eleganz und Modernität aus und lässt immer noch einen Hauch von Weltläufigkeit durch den Riehener Hungerbachweg wehen. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Haus Sponagel\, Hungerbachweg 25\, Hungerbachweg 25\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Architektur als Experiment: Haus Gmür
DESCRIPTION:Führung: Reto Gmür\, Architekt. \n\n\n\nDas eigene Wohnhaus von Silvia Gmür ist einer der ersten Bauten in der langjährigen Karriere der 2022 verstorbenen Architektin. Das von der Strasse zurückversetzte\, 1979 fertiggestellte Wohnhaus ist auf den ersten Blick ein fantasievolles Raumgebilde aus zackenförmigen Baukörpern und verschiedenen Materialien\, die in reizvollen Kontrast zueinander\, aber auch zum Grün der in den Sommermonaten üppigen Vegetation treten. Hinter scheinbarer Zufälligkeit verbirgt sich jedoch ein konsequent angewendetes System: Über die hangparallel verlaufende Hauptachse des Baus wurde eine um 45 Grad abgedrehte Konstruktionsstruktur für den Aufbau des Hauses gelegt\, die nicht nur in der Horizontalen\, sondern auch in der Vertikalen massgebend ist. Das Haus Gmür entstand im Zeichen der erkenntnisreichen Suche nach der Wirkungskraft der konstituierenden Komponenten von Architektur – Raum\, Form\, Material\, aber auch Lichtführung und Umgebungsbezug – und ist somit ein beredtes Beispiel für das private Einzelwohnhaus als Experimentierfeld. \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Haus Gmür\, Waltersgrabenweg 23\, vor dem Haus am Ende des Zufahrtswegs\, Waltersgrabenweg 23\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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SUMMARY:Kompakt\, funktional\, raffiniert: Umbau eines Reihenhauses
DESCRIPTION:Führung: Yves Morin\, Architekt\, und Matthias Indermaur\, Bauherrschaft. \n\n\n\nDas Reihenhaus\, erbaut 1954 von Blatter & Strohmeier aus Basel\, ist Teil einer sechsteiligen\, weitgehend intakten Häuserzeile. Auf der Ostseite grenzt es an schmale Vorplätze\, die es von der Strasse trennt\, während auf der Westseite Gartenstreifen aneinandergereiht sind. Der Grundriss ist so gut durchdacht\, dass 2020 beim Umbau keine grundlegenden Änderungen erforderlich waren. Stattdessen bestand die Herausforderung darin\, die vorhandenen Flächen optimal und kreativ zu nutzen. Kompaktes und funktionales Wohnen ist nicht nur ökologisch und ökonomisch sinnvoll\, sondern angesichts steigender Grundstücks- und Baukosten auch zeitgemäss und relevant. Der Umbau soll zeigen\, wie Sanierungen im Kontext bestehender Strukturen durchgeführt werden können\, um das äussere Erscheinungsbild eines Häuserensembles zu erhalten – auch wenn wie in diesem Fall seitens der Denkmalpflege keine Auflagen bestehen. \n\n\n\nFoto: Weisswert\, Basel
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LOCATION:Treffpunkt: Grenzacherweg 122\, Grenzacherweg 122\, Riehen\, 4125\, Schweiz
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