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SUMMARY:Das Franck Areal – ein Beitrag zu einer lebenswerten Stadt
DESCRIPTION:Führung: Wegwarte AG. \n\n\n\nDie Fabrik\, wo einst das Kaffee-Ersatzprodukt «Franck Aroma» und später Senf und Mayonnaise («Thomy») hergestellt wurden\, stand jahrelang leer\, bis die Geschwister Eckenstein das Areal von Nestlé kaufen konnten. Während die ehemaligen Zichorien-Silos bereits als «Tanzhaus» neu genutzt werden\, wird in der früheren Tubenfabrik demnächst das «Kreislaufhaus» eingebaut\, die ehemalige Rösterei wird zum Restaurant und die alten Mühlen sollen erhalten werden. Auf dem jetzigen Parkplatz\, wo früher die Fabrikantenvilla stand\, soll wieder Wohnraum entstehen. Für die Arealentwicklerin Wegwarte war es von Anfang an klar\, dass alle bestehenden Gebäude erhalten bleiben sollen. Einerseits\, um die einzigartige Atmosphäre der verlassenen Fabrik und die verschiedenen Raumqualitäten weiterhin spürbar zu lassen\, andererseits um Ressourcen zu schonen und möglichst wenig CO2 zu emittieren. So können die Ziele von Denkmalschutz und Klimaschutz gleichzeitig erfüllt werden\, und die unkonventionellen Nutzungen beleben das Quartier. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Martin Zeller
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LOCATION:Treffpunkt: Beim Pförtnerhaus\, Horburgstrasse 105\, Horburgstrasse 105\, Basel\, 4057\, Switzerland
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SUMMARY:Ausstellung «Was War Werden Könnte: Experimente zwischen Denkmalpflege und Architektur»
DESCRIPTION:Führung: S AM Schweizerisches Architekturmuseum. \n\n\n\nBewahren ist fortschrittlich: In der aktuellen Debatte um die Bauwende spielen Erhalt und Pflege des Gebäudebestands eine zentrale Rolle. Der Umbau oder die Umnutzung eines bereits existierenden Gebäudes ist gegenüber einem vergleichbaren Neubau wesentlich ressourcenschonender. Entsprechend verändert sich das Wesen der Architektur – wo früher der Fokus auf dem Neubau lag\, gilt nun das Bauen im Bestand als die Zukunft der Disziplin. Vor diesem Hintergrund bekommen Theorie und Praxis der Denkmalpflege eine neue Dringlichkeit. Seit jeher versteht diese Disziplin den gebauten Bestand als eine wertvolle Ressource und hat verschiedene Methoden und Ansätze entwickelt\, das Vorhandene sorgsam in die Zukunft zu überführen. Was lässt sich von dieser Herangehensweise lernen und welche neuen Impulse können aus einem vertieften Dialog zwischen Denkmalpflege und Architektur entstehen? Die Ausstellung nimmt das 50. Jubiläum des Europäischen Denkmalschutzjahrs 1975 als Anlass\, um auf Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft der Denkmalpflege zu blicken und neue Möglichkeiten für die Kooperation mit der Architektur auszuloten. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nAbb.: S AM Schweizerisches Architekturmuseum
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SUMMARY:Lebensqualität dank Stadtbegrünung – einst und heute
DESCRIPTION:Führung: Marc Rohr\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nMit der Verlegung der Elsässerbahn nach Westen und der Anlage der Ringstrasse setzte nach 1900 ein regelrechter Bauboom in den Stadtgebieten westlich des alten Bahntrassees ein. Als markanter Auftakt zum Bachletten-Quartier wurde 1898–1901 nach Plänen von Curjel & Moser die Pauluskirche an städtebaulich ausgezeichneter Lage errichtet. Die Kirche gab denn auch dem unmittelbar anschliessenden Quartierteil den bis heute gebräuchlichen Namen Paulus-Quartier. Insbesondere dieser Bereich zwischen Steinenring und Benkenstrasse sowie Zolli und Schützenmatte wurde als repräsentatives Wohnquartier mit grösseren Einfamilienhäusern für den oberen Mittelstand entwickelt. Prägend für die zum grossen Teil erhaltenen Strassenzüge sind die anspruchsvollen Gebäude-Ensembles mit einer Vielfalt an stilistischen Merkmalen der damaligen Architekturströmungen – vom ausklingenden Späthistorismus bis zur Reformarchitektur. Verantwortlich für die hohe gestalterische Qualität der Bauten war ein sogenannter «Schönheitsparagraph» in den damaligen Bebauungsvorschriften. Des Weiteren wurde auch der Begrünung der öffentlichen Strassenräume und der privaten Innenhöfe und Vorgärten besondere Aufmerksamkeit geschenkt – ein Umstand\, der noch heute gut erlebbar ist\, und an den mit aktuellen Baumpflanzungen angeknüpft wird. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Schützenmattpark: Von der Schützenwiese zum beliebten Volkspark
DESCRIPTION:Führung: Susanne Winkler\, Gartendenkmalpflegerin\, Stadtgärtnerei Basel-Stadt. \n\n\n\nMit knapp fünf Hektaren ist der Schützenmattpark einer der grössten Parkanlagen Basels und zählt aufgrund seiner zentralen Lage und gelungenen Gestaltung auch zu den beliebtesten. Er stellt stadtweit einen äusserst wichtigen Naherholungsort für die Bevölkerung dar. Im Stadtbild etabliert und weithin bekannt\, bezeugt der Schützenmattpark bis heute die starke Idee seiner einstigen Anlage als erster Volkspark in Basel Ende des 19. Jahrhunderts – auf der damaligen Schützenmatte. Malerische Bäume\, Spazierwege und grüne Nischen haben die Zeit überdauert. Alte und neue Bauten\, Spielgeräte und Kunstobjekte ergänzen das Parkbild heute stimmig. Vom damaligen Stadtgärtner Johann Niklaus Scholer entworfen und angelegt\, hat sich die Grundstruktur der Parkanlage bis heute nicht wesentlich verändert. Vielmehr konnte sich darin der eigentliche Geist und Wert der Anlage entfalten. War und ist es doch noch immer das «Volk» auf der Suche nach Begegnung\, Bewegung und Ruhe\, das diesen Ort prägt und seit jeher schätzt. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Beim Kiosk/Tramwartehäuschen\, Ecke Spalenring/Bundesstrasse\, Bundesstrasse 2\, Basel\, 4054\, Switzerland
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SUMMARY:Stadtraum Rhein
DESCRIPTION:Führung: Till Seiberth\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nDie Erfolgsgeschichte Basels wäre ohne den Rhein und seine lokalen Zuflüsse undenkbar. Die Bedeutung des Flusses hat sich im Lauf der Jahrhunderte stets verändert. Einst war er die wirtschaftliche Lebensader der Stadt\, diente als Transportweg für Waren\, insbesondere für Bauholz und lieferte Wasserkraft. Mit dem Bau der Mittleren Brücke um 1225 wurde Basel zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und erlebte einen nachhaltigen Aufschwung. Erst in der Neuzeit wuchs das Bedürfnis nach Raum und Licht. Infolgedessen entstanden im 18. Jahrhundert erste barocke Stadtpalais\, deren Vorderseiten sich dem offenen Stadtraum des Rheins zuwandten. Die Entfestigung der Stadt und der Bau der Rheinuferpromenaden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts markierten den Übergang vom reinen Nutzfluss hin zu einem öffentlichen Raum. Heute ist der Rhein ein Ort des städtischen Lebens: Rheinbad\, Rheinschwimmen\, Gastronomie\, Musik und flanierende Menschen prägen das Bild seiner Ufer. Die Führung entlang des Rheins beleuchtet diese vielschichtige Entwicklung. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: Oberer Rheinweg\, neben dem Waisenhaus-Eckturm beim Treppenabgang von der Wettsteinbrücke\, Oberer Rheinweg 129-127\, Basel\, 4058\, Switzerland
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SUMMARY:Bäume braucht die Stadt!
DESCRIPTION:Führung: Sara Ellenberger Vaner\, Emma Thomas und Amanda Frantzen\, mein Baum dein Baum. \n\n\n\nLängst ist klar\, dass unsere Städte grüner werden müssen\, um den Herausforderungen des Klimawandels die Stirn bieten zu können. Das einfachste Mittel: Bäume pflanzen! Bäume kühlen\, reinigen die Luft\, stärken die Biodiversität. Und können darüber hinaus noch viel mehr leisten. Während aber die Umsetzung von gezielten Baumpflanzungen im öffentlichen Raum aus strukturellen Gründen harzt\, reagiert der Verein mein Baum dein Baum pragmatisch\, einfach\, clever und vor allem schnell: Er fokussiert sich auf die Vorgärten\, jenen Schwellenraum zwischen öffentlichem und privatem Boden\, und aktiviert ihn als substanziellen Bereich der Stadtbegrünung. Seit zwei Jahren pflanzt der Verein erfolgreich Bäume. Er berät die Eigentümerschaften\, organisiert die Pflanzung und Finanzierung und übernimmt anfangs die Pflege. Mehr Grün in der Stadt\, mehr Aufenthaltsqualität im urbanen Raum\, mehr gestalterische Qualität zwischen Strasse und Haus und natürlich ein wesentlicher Beitrag an die Gesundheit der Stadtbevölkerung sind die Bestandteile dieser Bottom-Up-Strategie. Bei der Werkpreis-Nominierung 2025 wurde würdigend räsoniert: «mein Baum dein Baum berührt emotional\, überzeugt rational und inspiriert politisch». \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: mein Baum dein Baum
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SUMMARY:Vom römischen Kamel bis zum neuzeitlichen Coiffeursalon
DESCRIPTION:Führung: Dagmar Bargetzi\, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt. \n\n\n\nDas Gebiet an der Birsigmündung erfuhr seit der römischen Zeit immer wieder tiefgreifende Veränderungen: Unter einer spätrömischen Fernstrasse beim Spiegelhof kamen Skelettreste eines Kamels zum Vorschein. Direkt gegenüber stiessen Mitarbeitende der Archäologischen Bodenforschung beim Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) im Jahr 2019 auf zahlreiche Mauern\, verfüllte Kellerräume und Reste von hochmittelalterlichen Holzgebäuden. Aussergewöhnlich war der Fund einer Mauer aus Bossenquadern\, die zu einem repräsentativen Gebäude aus dem 13. Jahrhundert gehörte. Im 19. Jahrhundert nahm die rasante Stadtentwicklung keine Rücksicht auf die jahrhundertealte Bebauung an der Birsigmündung. Nahezu hundert Altstadthäuser wurden niedergerissen\, so auch ein Coiffeursalon und das Hotel zur Blume\, die beide einst an der Stelle des AUE standen. Der archäologische Rundgang führt in die Informationsstelle im AUE\, die sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Die vor Ort konservierte mittelalterliche Mauer\, eine mediale Präsentation sowie Funde illustrieren die Siedlungsgeschichte an der Birsigmündung. \n\n\n\nVeranstaltung mit Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: StABS\, AL 45\, 4-23-3
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CATEGORIES:Anmeldung und Ticket notwendig,Und ausserdem
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SUMMARY:800 Jahre Rheinbrücke
DESCRIPTION:  \n\nFührung: Barbara Piatti\, Kulturvermittlerin\, und Tilo Richter\, Redaktor Basler Stadtbuch. \n\n\n\nDie erste urkundliche Erwähnung der heutigen Mittleren Rheinbrücke datiert auf das Jahr 1225. Diese erste Brücke\, die zur Hälfte aus Stein und zur Hälfte aus Holz bestand\, wurde in den Jahren 1903 bis 1905 durch einen modernen Neubau ersetzt. Somit feiert das imposante Bauwerk in diesem Jahr zwei Jubiläen. Die Mittlere Brücke ist nicht nur eine zentrale Lebensader der urbanen Infrastruktur und verbindet Kleinbasel mit Grossbasel. Sie ist zugleich Schauplatz verschiedener Basler Traditionen wie des Vogel Gryff und Kulisse für Kunstwerke aus verschiedenen Epochen im öffentlichen Raum. Auch der erste Basler Film\, «Bâle – Le pont sur le Rhin»\, wurde 1896 genau hier gedreht. Vor 120 Jahren übernahm die Christoph Merian Stiftung den Grossteil der Brückenbaukosten. In den von ihr angebotenen Führungen werden ausgewählte Episoden aus der Brückengeschichte vorgestellt – von der ersten Basler Tramlinie über Schiffshavarien bis zum «White Dinner». \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: StABS\, AL 45\, 1-8-1
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LOCATION:Treffpunkt: Bei der «Helvetia» auf dem Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke\, Helvetia auf Reisen\, Basel\, 4058\, Switzerland
CATEGORIES:2025 – Europäischer Tag des Denkmals,Historische Baukultur pflegen,keine Anmeldung, kein Ticket notwendig
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SUMMARY:Einst Gärtnerhaus\, heute Begegnungsort für das Quartier
DESCRIPTION:Führung: Ria Saxer\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nDer breitgelagerte\, neubarocke Bau am St. Alban-Teich wurde 1863 als Ökonomiegebäude zur ein Jahr zuvor fertiggestellten repräsentativen Villa an der Gellertstrasse 101 (1966 abgebrochen) errichtet. Beide Bauten stammten aus der Feder des Frankfurter Architekten Jonas Carl Mylius und waren in einen grosszügigen englischen Landschaftspark eingebettet. Dank einer Volksinitiative konnte eine Überbauung des Schwarzparks – benannt nach dem langjährigen Eigentümerpaar\, dem Unternehmer Fritz Schwarz-von Spreckelsen und seiner Frau Sigrid – verhindert werden. Erst ab 1996\, als der Park in den Besitz des Kantons überging\, wurde er für die Bevölkerung zugänglich und das Ökonomiegebäude vom Verein «Gärtnerhuus Schwarzpark» als Treffpunkt für die umliegenden Quartiere genutzt. Bis vor Kurzem befand sich der Bau im Dornröschenschlaf: Stallungen\, Wagenremise und Sattelkammer  sind vollständig erhalten. 2024/25 wurde das denkmalgeschützte Gebäude durch das baubüro in situ renoviert und zum Quartiertreffpunkt mit Parkcafé umgenutzt. Dabei wurden der historische Charakter und die Patina so weit wie möglich erhalten. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Ria Saxer
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SUMMARY:Drop-in-Workshop: Experimentieren mit Licht und Geschichte
DESCRIPTION:Drop-in-Workshop für Klein und Gross durch das S AM Schweizerisches Architekturmuseum. \n\n\n\nIm Cyanotypie-Drop-in-Workshop hast du die Möglichkeit\, mit einer der ältesten fotografischen Drucktechniken zu experimentieren: der Cyanotypie. Dabei handelt es sich um ein Verfahren\, bei dem mithilfe von lichtempfindlichen Chemikalien und Sonnenlicht Bilder auf Papier entstehen. Die Technik stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird auch «Blaudruck» genannt\, da die entstehenden Bilder in charakteristischen Blautönen leuchten. — Der Workshop lädt dich ein\, kreativ zu werden und gleichzeitig Fragen der Denkmalpflege zu reflektieren: Was bewahren wir? Wie können wir das Vergangene neu interpretieren und welche Geschichten lassen sich heute erzählen? Komm vorbei\, werde Teil eines offenen\, gestalterischen Prozesses und entwickle deine eigene Cyanotypie! Lass dich von der Ausstellung «Was War Werden Könnte: Experimente zwischen Denkmalpflege und Architektur» inspirieren und entdecke die spannenden Verbindungen zwischen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nAbb.: S AM Schweizerisches Architekturmuseum
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SUMMARY:Mittagskonzert: «Bern mit Zürich verglichen ist schon viel mehr Provinz» – Willy Burkhard\, Carl Nielsen und ihre Städte
DESCRIPTION:Haben Städte einen Einfluss auf die Schaffensfreude von Komponisten? Anhand von Auszügen aus Briefen und Erinnerungen von Carl Nielsen und Willy Burkhard\, vortragen von Satu Blanc\, will das Konzert dieser Frage auf den Grund gehen. Den Berner Willy Burkhard beschäftigte in den 1930er Jahren im Briefwechsel mit seinem Berner Kollegen Volkmar Andreae\, welche Schweizer Stadt für einen Komponisten «lebenswert» ist. Beide fühlten sich ihrer Heimatstadt verpflichtet – aber Bern als Wirkungsort für einen Komponisten? Die Piccola Sinfonia Giocosa wurde jedenfalls in Basel vom Basler Kammerorchester unter der Leitung von Paul Sacher uraufgeführt. Carl Nielsen\, der auf dem Land aufgewachsen war und in der Provinzstadt Odense seine musikalische Karriere begann\, strebte nach Kopenhagen\, um sich als Komponist auszubilden und dort sein Publikum zu finden: Seine kleine Suite für Streicher op. 1 wurde im Tivoli erfolgreich aufgeführt. Wie sich Nielsen als Landkind mit seiner Familie in der grossen Metropole lebenswert einrichtete\, erfahren wir aus den Erinnerungen seiner Tochter Anne Marie Telmányi Nielsen. \n\n\n\nProgramm:Carl Nielsen (1865–1931): Kleine Suite für Streichorchester\, a-Moll op. 1 (1887–88)Willy Burkhard (1900–1955): Piccola Sinfonia Giocosa\, op. 81 (1956) \n\n\n\nDmitry Smirnov\, Violine und Leitung; Kammerorchester Basel; Satu Blanc\, Erzählerin; Daniel Schneller\, Moderation \nMit freundlicher Unterstützung von:Willy A. und Hedwig Bachofen-Henn-StiftungBaukult – Freiwillige Basler DenkmalpflegeCarl Nielsen og Anne Marie Carl-Nielsens LegatWilly Burkhard-GesellschaftJacqueline AlbrechtChristine Wirz von Planta \n\n\n\nEintritt frei – Veranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kammerorchester Basel\, Matthias Müller
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SUMMARY:Hinterhofbauten werden Ausstellungsraum mit Künstlerateliers
DESCRIPTION:Führung: Ulrike Schröer\, Schröer Sell Eichenberger Architekten. \n\n\n\nDer Projektraum M54 der Stiftung Visarte Künstlerhaus befindet sich im Hinterhof einer Kleinbasler Blockrandbebauung\, in den zwischen 1913 und 1946 errichteten Werkstätten und Nebengebäuden der ehemaligen Maschinenfabrik G. Betz Sohn & Cie. Seit 1993 sind hier fünf Künstlerateliers untergebracht\, in den ehemaligen Werkstätten finden Kunstausstellungen statt. Da die Räumlichkeiten seit ihrer Erbauung keine Sanierung erfahren hatten\, standen dringende Sanierungsarbeiten an. Das Sanierungsprojekt konnte 2020–2022 realisiert werden und umfasste im Hinterhaus u.a. die Erneuerung des Dachs mit Wärmedämmung\, Gründach und neuen Oberlichtern\, die Sanierung der Haustechnik\, den Einbau einer Deckenheizung im Ausstellungsraum und die Aufwertung des Eingangsbereichs durch ein ‹Schaufenster› zum Hof. Im Vorderhaus\, das auch zum Gebäudeensemble gehört\, wurden die Rückseite und die maroden Balkonkonstruktionen saniert. Im Innern war bereits 2009 in Zusammenarbeit mit dem Künstler Samuel Buri eine Aufwertung des Treppenhauses vorgenommen worden. Die Sanierung versucht den Balanceakt zwischen dem Erhalt möglichst vieler atmosphärisch wichtiger Bauteile und der zwingenden Erneuerung maroder konstruktiver Elemente. Dies mit dem Ziel\, die bestehende Hinterhofsituation\, die industriellen Spuren und die Zeichen der Zeit als prägende Elemente zu erhalten. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Andi Cortellini
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SUMMARY:Ausstellung «Lebenswerte Stadt – 28x Stadtentwicklung in Dänemark. Ein Städtedialog mit Basel»
DESCRIPTION:Führung: Daniel Schneller\, Kantonaler Denkmalpfleger. \n\n\n\nDas Museum Kleines Klingental präsentiert im Grossen Refektorium und in der Klosterküche eine Ausstellung der Königlich Dänischen Botschaft in Berlin\, die gemeinsam mit dem Dänischen Stadtplanungslabor konzipiert worden ist. Sie stellt realisierte Beispiele aus dänischen Städten vor\, die aufzeigen\, wie eine Stadt in der heutigen Zeit lebenswert entwickelt werden kann: durch aktiven Miteinbezug der Bewohnenden\, mehr Grün und Biodiversität\, ökologisches Bauen und Leben\, attraktive Gestaltung von Architektur\, Strassen und Plätzen sowie Leben am Wasser. Die dänischen Beispiele zeigen\, dass eine ‹freiheitliche› Gesinnung Voraussetzung ist\, damit sich eine Vielfalt an Lebensangeboten entwickeln kann. Die Projekte aus Dänemark treffen in Basel auf die ‹Position 2024›\, die an den ‹Dialogtagen 2023› durch das Forum Städtebau ‹Basel 2050› erarbeitet worden ist. Dadurch wird ein Dialog über Weiterentwicklung\, Wiedererkennen und neue Impulse für die Zielsetzungen für Basels Zukunft möglich. In der Führung wird anhand exemplarischer Fälle und vor dem Hintergrund dänischer Architektur- und Städtebaugeschichte der Frage nachgehen: Was können wir für die Gestaltung einer lebenswerten Stadt aus den dänischen Erfahrungen lernen? \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Fremtidens Havn
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SUMMARY:Nicht wirklich verstaubt: Buntes Leben im Klingental
DESCRIPTION:Führung: Frank Löbbecke\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nVor 750 Jahren wurden in der damals noch jungen (und eigenständigen) Stadt Kleinbasel die ersten Bauten für die Klingentaler Dominikanerinnen errichtet. Es war der Beginn einer glanzvollen Entwicklung zu einem der reichsten und einflussreichsten Klöster Basels. Die Ordensfrauen widersetzten sich erfolgreich Einflussversuchen von aussen und liessen noch kurz vor der Reformation 1529 Teile des Klosters neu bauen. Mit dem Tod der letzten Äbtissin Walpurga von Runs im Jahr 1552 endete zwar die Klosterzeit endgültig\, aber Kirche\, Kreuzgang und die Wirtschaftsbauten blieben stehen und wurden umgenutzt: Protestantischer Gottesdienst und Güterlager\, Kaserne und Färberei\, Altenheim und Kindergarten fanden nebeneinander Platz im Klingental. Als es dann im 20. Jahrhundert brenzlig wurde und der Totalabriss drohte\, ‹besetzte› der Denkmalpfleger Rudolf Riggenbach das Gebäude mit Diensträumen und dem Stadt- und Münstermuseum und rettete es so vor der Zerstörung. All diese vielfältigen Nutzungen haben Spuren im Klingental hinterlassen\, die wir auf einem Rundgang durchs Haus erkunden. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nZeichnung: Alfred Peter\, Archiv Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt
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SUMMARY:St. Antonius-Kirche: Magisches Lichtspiel auf béton brut
DESCRIPTION:Führung: Christina Snopko\, Vitrocentre Romont. \n\n\n\n1926 gingen Hans Stocker und Otto Staiger als Sieger aus dem Wettbewerb der Römisch-Katholischen Kirche für die Verglasung der ersten aus Sichtbeton erstellten Kirche der Schweiz hervor. Dem Wettbewerb schloss sich eine intensive und nicht immer einfache Auseinandersetzung der beteiligten Akteure an\, woraus insgesamt zwölf monumentale Glasgemälde entstanden. Diese stehen exemplarisch für die Moderne und gelten heute als Schlüsselwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts. Die Führung bietet Einblicke in die Entstehung und Ikonografie der Glasgemälde sowie die verwendete Technik und ihre kunsthistorische Verortung. Besondere Beachtung gilt dem Zusammenspiel mit der Architektur: Die St. Antonius-Kirche\, erbaut 1925–1927 als Eisenbetonkonstruktion durch den Architekten Karl Moser\, wurde in der Zeit ihrer Entstehung nicht selten als zu nüchtern empfunden. Ihre klare Formensprache steht in einem spannungsreichen Dialog mit den Fenstern\, was ein neuartiges Zusammenspiel von moderner Architektur\, Licht und Glasmalerei entstehen lässt. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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LOCATION:Treffpunkt: St. Antonius-Kirche\, Kannenfeldstrasse 35. Vor dem Eingang\, Kirche St. Anton\, Kannenfeldstrasse 35\, Basel\, 4056\, Switzerland
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SUMMARY:Siedlung «Im Landauer»: Langlebige Holzbauten in NILBO-Systembauweise
DESCRIPTION:Führung: Anne Nagel\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, und Marie-Thérèse Véron\, Präsidentin Bau- und Wohngenossenschaft Im Landauer. \n\n\n\nDie Genossenschaftssiedlung «Im Landauer» liegt\, von zwei Bahndämmen abgeschieden\, inmitten von Pflanzgärten an der östlichen Stadtgrenze zu Riehen. Die Siedlung aus 52 Einzel- und Doppelwohnhäusern aus Holz entstand 1943–1947\, in einer Zeit grosser Wohnungsnot und wirtschaftlicher Ungewissheit. Der Architekt Hans Bernoulli hatte gemeinsam mit der Basler Zimmerei Nielsen-Bohny & Cie. AG ein modulares Holzbausystem (System NILBO) entwickelt. Dank der vorgefertigten Holzelemente gelang es\, innert kürzester Zeit kostengünstige Kleinhäuser für kinderreiche Familien mit geringem Einkommen zu errichten. Mit einfachsten Mitteln schuf Bernoulli eine städtebaulich und aussenräumlich überzeugende Siedlung mit schlichten\, aber einladenden Wohnbauten\, grossen Nutzgärten\, einem Kindergarten\, einem Konsumgebäude sowie einem Waschhaus mit Bad – kurzum einen lebenswerten Wohnraum. Die aktuell angedachte Weiterentwicklung anerkennt die Qualitäten der Siedlung und sieht deren Erhalt und Stärkung vor. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Das Gellert-Areal: Stadtwohnen im Grünen
DESCRIPTION:Führung: Klaus Spechtenhauser\, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. \n\n\n\nNach dem Zweiten Weltkrieg war das Gellert-Areal zwischen Gellertstrasse\, St. Alban-Ring und Karl Jaspers-Allee eine der letzten zusammenhängenden Landreserven in Basel und bot sich für eine planmässige Wohnbebauung an. Die Initiative übernahm 1950 die Ortsgruppe Basel des BSA und bildete eine 15-köpfige Arbeitsgruppe\, um einen Bebauungsplan für das Gebiet auszuarbeiten. Das konsolidierte Projekt konnte die Christoph Merian Stiftung als Grundeigentümerin des Gebiets allerdings ebenso wenig überzeugen wie die vier anderen vorliegenden Projekte\, darunter die mit Abstand innovativste Lösung von Otto Senn mit einer räumlich differenzierten Bebauung aus Punkthochhäusern\, raupenförmigen Mehrfamilienhäusern und Reiheneinfamilienhäusern. Letztlich entwickelte Hermann Baur ab 1952/53 einen Masterplan\, der etappenweise bis 1966 durch mehrere Architekturbüros umgesetzt wurde. Die Führung bietet eine Streifzug durch die Planungen zum Gellert-Areal\, in denen sich auch der internationale Städtebaudiskurs widerspiegelt\, wie er damals an den CIAM-Kongressen verhandelt wurde\, und endet mit einem Rundblick von der Dachterrasse des gestalterisch wohl besten Wohngebäudes des Areals. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt\, Klaus Spechtenhauser
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SUMMARY:Wie Gipsabgüsse entstehen – Handwerk live erleben
DESCRIPTION:Führung: Haiggi Baumgartner\, Bildhauer\, Kurator der Ausstellung «Liebe zum Detail – Gipsabgüsse vom Basler Münster». \n\n\n\nDas Basler Münster beherbergt eine Fülle von hochwertigen Skulpturen und Bauteilen aus Sandstein. Deren Details sind allerdings oft unzugänglich\, kaum beleuchtet oder weit entfernt und entziehen sich so den Betrachtenden. Die aktuelle Sonderausstellung «Liebe zum Detail» im Museum Kleines Klingental bietet Gelegenheit\, diese faszinierenden Objekte hautnah zu erleben; und zwar in Form von Gipsabgüssen. Seit ihrem Bestehen fertigt die Basler Münsterbauhütte solche Abformungen an\, die bei Verlust oder Beschädigung als Vorlage für die nötigen Reparaturen dienen. Die Ausstellung ermöglicht eine unmittelbare Begegnung mit den Objekten auf Augenhöhe und lässt die Liebe der mittelalterlichen Bildhauer zum Detail lebendig werden. Thematisiert werden zudem die Bedeutung der Abgüsse für die Forschung und natürlich auch die Methoden\, mit denen Gipsabgüsse hergestellt werden. In einer eigens eingerichteten Schauwerkstatt präsentiert Haiggi Baumgartner\, Bildhauer und Kurator der Ausstellung\, sein Können\, begleitet von sach- und fachkundigen Erläuterungen rund um die Thematik. \n\n\n\nVeranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Stiftung Basler Münsterbauhütte
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SUMMARY:Denkmaltag-Ausklang mit Live-Jazz
DESCRIPTION:Zum Abschluss des Denkmaltags lädt der lauschige Hof des Kleinen Klingentals zu geselligem Beisammensein und baukulturellem Austausch ein. Hier lässt es sich wunderbar über die gesammelten Eindrücke und Erlebnisse plaudern. Für Speis und Trank ist gesorgt. Und für groovigen Live-Jazz! \n\n\n\nLine-up: «Groove Merchants» – Roland Köppel (Hammond B3); Jérôme von Allmen (g); Michael Wipf (dr) \n\n\n\nEintritt frei – Veranstaltung ohne Anmeldung/Tickets \n\n\n\nFoto: Jeck\, StABS\, BSL 1060c 3/1/4210
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